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Endlich Rauchfrei

Mit dem Rauchen aufhören ohne Stress

Für die Raucherentwöhnung gibt es verschiedenste Methoden. Während viele damit gut fahren, von jetzt auf gleich mit dem Rauchen aufzuhören, tun sich andere leichter damit, wenn sie vor der letzten Zigarette eine Art Entwöhnungsphase einplanen. Dabei sollte man sich zu nichts zwingen, da dies langfristig nur die Gefahr eines Rückfalls erhöht. Stattdessen sollte man einfach beschließen, das Rauchen sein zu lassen, oder aber langsam und stetig die Zahl der pro Tag gerauchten Zigaretten zu verringern, bis man bei seinem Ziel angelangt ist.

Manchmal kommt ein Rückfall auch sehr früh – das kann schon am Tag nach der geplanten „letzten Zigarette“ oder auch noch früher sein. Davon sollte man sich aber nicht entmutigen lassen. Vielleicht klappt es zu einem späteren Zeitpunkt oder in langsameren Schritten besser.

Manche schaffen es tatsächlich, den Schlussstrich so abrupt zu ziehen, dass bei Entschlussfindung die letzte Zigarette schon geraucht worden ist. Für andere kann es sinnvoll sein, sich gezielt auf die letzte Zigarette vorzubereiten. Beispielsweise kann man in Nichtraucherportalen nützliche Tipps und Hinweise erhalten. Da Bilder manchmal mehr sagen als viele Worte, kann man in dieser Phase die einzelnen Zigarette im Rahmen einer Strichliste festhalten oder sogar in einer Excel-Tabelle erfassen – damit kann man sich dann einen leichteren Überblick über sein Rauchverhalten und dessen Entwicklung machen.

Um sich seinen Entschluss noch bewusster zu machen, kann man auch mit der Karteikarten-Methode vorgehen. Hierzu schreibt man sich jeweils einen Vorteil auf, den das Nichtrauchen bringt, auf weitere Karten jeweils einen Grund, das Rauchen einzustellen, und fertigt dann noch einige Karten an mit Gewohnheitssituationen, in denen man meist zur Zigarette greift. Anschließend kann man die Karteikarten während Leerlaufzeiten wie zum Beispiel einer U-Bahn-Fahrt durchgehen.

Manche angehenden Nichtraucher fahren mit einem „Zigarettenfriedhof“ ganz gut. Dafür füllt man während der Entwöhnungsphase die Zigarettenstummel aus dem Aschenbecher in ein Einmachglas. In schwachen Momenten während der neuen Zeit als Nichtraucher hilft einem dann der Gestank aus dem Glas, sich an die negativen Seiten des Rauches zu erinnern.
Wer sich ganz schwer damit tut, seine tägliche Zigarettenmenge schrittweise zu reduzieren, kann sich damit behelfen, die erste Zigarette des Tages jeweils zehn Minuten später als am Vortag zu rauchen. Dies lässt sich oft deutlich leichter durchhalten. In diesem Fall raucht man dann pro Woche die erste Zigarette um über eine Stunde später als noch eine Woche zuvor.
 

Foto: Skley / flickr.com, Lizenz: CC-BY

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