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Torffreie Kokoserde – leicht und nützlich

Im Winter, wenn es für den Hobbygärtner nicht mehr allzu viel Arbeit im Garten zu erledigen gibt, kann er sich in Ruhe den Themen widmen, die mit seinem Hobby in Verbindung stehen.

Neue Pflanzen, die im nächsten Jahr den Garten verschönern sollen, werden ausgesucht oder er sucht nach Informationen, wie ein Blumenbeet neu gestaltet werden können. Im Garten gibt es immer Arbeit und viele Gartenportale oder Fachzeitschriften liefern die nötigen Inspirationen.
Gartenbesitzer, die neue Blumenerde kaufen müssen, weil die Kübel und Kästen im kommenden Frühling neu bepflanzt werden sollen, könnten sich das Thema Kokoserde näher ansehen.

Kokoserde als Alternative zur Blumenerde

Kokoserde wird als Alternative zur herkömmlichen Blumenerde angesehen, weil sie einige Vorzüge hat. Als Pflanzerde ist sie vielseitig zu verwenden, sie kann sowohl im Blumenkasten wie auch im Blumenbeet eingesetzt werden. Sie ist jedoch auch eine besondere Alternative zu Zimmerpflanzenerde, denn sie hat einige Vorteile:

  • Kokoserde neigt nicht zu Schimmelbildung
  • Sie ist sehr leicht
  • wasserdurchlässig
  • geruchsneutral
  • mit anderen Stoffen mischbar

Es ist leicht nachvollziehbar, dass diese Kokos-Blumenerde viele Vorzüge besitzt, und sie unter anderem wegen des geringen Gewichts besonders von älteren Gartenbesitzern sehr geschätzt wird. Schwere Säcke Blumenerde müssen nun nicht mehr mühsam geschleppt werden, was das gärtnerische Vergnügen eindeutig steigern wird.

Ein weiterer Aspekt ist, das diese Kokosfaser Erde sehr umweltverträglich ist, weil sie die Ressourcen in den Mooren nicht angreift. Kokoserde stammt nämlich nicht wie der Torf direkt aus dem Moor, sondern ist ein Abfallprodukt, das bei der Verarbeitung von Kokosnüssen anfällt. Sie kann in vielen Ausführungen bequem im Handel unter www.kokos-erde.de gekauft werden.

Auf vielen Kokosnussplantagen werden die Kokosnüsse zu verschiedenen Produkten verarbeitet, die Schalen bleiben übrig und wurden bis vor einiger Zeit einfach verbrannt. Niemand wusste so recht, was man sonst damit machen könnte. Mittlerweile sind Fachleute dazu übergegangen, diese Reste wiederzuverwerten. Sie werden gesammelt, gereinigt, zerkleinert und dann gepresst, um z. B. als Ziegel in den Verkauf zu gelangen. Die Kokoserde wurde hitzebehandelt, dadurch konnten Bakterien und Sporen, Insekteneier und Samen von Pflanzen abgetötet werden.

Die Vorteile der Kokoserde für die Blumen

So angenehm das Kokossubstrat für die Umwelt und die Handhabung sind, es hat auch für die Pflanzen Vorteile, die darin wachsen können.
Wenn sie im Garten eingesetzt wird, kann sie lose in einem Sack abgefüllt gekauft werden. Auch große Säcke wiegen fast nichts im Gegensatz zur herkömmlichen Blumenerde, 70 Liter haben ein Gewicht von rund 5 kg.
Das heißt jedoch nicht, dass ihre Eigenschaft als Wasserspeicher schlechter wäre, wenn man ein paar grundlegende Dinge beachtet, hat sie auch in dieser Hinsicht etliche Vorzüge, denn sie belüftet den Boden, speichert Wasser und hinterlässt keine schlammigen Rückstände.

Kokoserde hat so viele Vorteile, dass man sich als Gartenbesitzer fragt, warum man sie noch nicht verwendet. Was auch noch wichtig ist, torffreie Kokoserde rettet die Moore, denn sie wird nicht in Moorgebieten abgebaut, wodurch das ökologische Gleichgewicht massiv geschädigt werden kann.

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